In der Regel enthält Ihr Lebenslauf bereits alle wesentlichen Informationen, um potenziellen Arbeitgebenden einen guten Überblick über Ihre Erfahrungen und Fähigkeiten zu geben.

Ein ergänzendes Kompetenzprofil kann jedoch in bestimmten Situationen hilfreich sein:

  • Wenn Sie in verschiedenen Berufsfeldern tätig waren und gezielt aufzeigen möchten, welche Kompetenzen Sie für eine bestimmte Stelle mitbringen.
  • Wenn Sie nicht vollständig dem Anforderungsprofil einer Stellenausschreibung entsprechen, aber über relevante, verwandte Berufserfahrung verfügen.
  • Wenn Ihr bisheriges Tätigkeitsfeld sehr komplex war und Sie Ihren Lebenslauf bewusst schlanker gestalten möchten, ohne auf eine detaillierte Darstellung Ihrer Kompetenzen zu verzichten.

Ein Kompetenzprofil bietet den Vorteil, dass die rekrutierende Person selbst entscheiden kann, ob sie diese zusätzlichen Informationen lesen möchte. So bleibt Ihr Lebenslauf übersichtlich und prägnant.

Achten Sie darauf, im Kompetenzprofil nur Informationen aufzuführen, die für die angestrebte Stelle relevant sind. Verzichten Sie auf allgemeine Adjektive wie „teamfähig“, „zuverlässig“ oder „pünktlich“. Gehen Sie mit beschreibenden Begriffen grundsätzlich sparsam um.

Stellen Sie stattdessen konkrete berufliche Erfolge dar. Nennen Sie Projekte, die Sie geleitet oder an denen Sie mitgewirkt haben. Falls Sie Führungserfahrung besitzen, geben Sie die Anzahl der geführten Mitarbeitenden an.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Kompetenzprofil zu gestalten. Wichtig ist, dass Sie dabei das gleiche Layout wie für Ihren Lebenslauf und Ihr Motivationsschreiben verwenden, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten.

Zuletzt geändert: Donnerstag, 2. Oktober 2025, 15:20